Rohrschaden an Wasserleitung nahe Erlenbach repariert: Wieder-Inbetriebnahme erfolgt, Aufruf zum Wassersparen aufgehoben

Stuttgart-Vaihingen, 13.10.2023 – Der Rohrschaden auf der Hauptleitung 1 des Zweckverbands Bodensee-Wasserversorgung wurde am gestrigen Nachmittag durch Einsetzen eines Passstücks repariert, die Wasserleitung anschließend planmäßig gespült und wieder ins Leitungsnetz eingebunden, sodass in den frühen Morgenstunden der Normalbetrieb aufgenommen werden konnte.

Foto: Bodensee-Wasserversorgung

Die acht betroffenen Städte und Gemeinden werden somit wieder über die reguläre Versorgungsroute durch die Bodensee-Wasserversorgung mit Trinkwasser beliefert. Der Aufruf zum Wassersparen wird somit aufgehoben. Die Notversorgung der Gemeinde Erlenbach kann aufgehoben werden.

Die Bodensee-Wasserversorgung dankt allen Beteiligten vor Ort, im Krisenstab und in den Kommunen für ihren unermüdlichen Einsatz zur schnellen Schadensbehebung und Sicherstellung der Trinkwasserversorgung sowie den Bürgerinnen und Bürgern für deren Verständnis und reduziertes Gebrauchsverhalten.

Ihre Ansprechpartnerin bei der Bodensee-Wasserversorgung:
Sarah Kreidler, Pressesprecherin
Telefon +49 711 973-2204
E-Mail: UK@bodensee-wasserversorgung.de

 

Weitere Informationen über die Bodensee-Wasserversorgung

Am 25. Oktober 1954 gründeten 13 Städte und Gemeinden den Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung, um den ständig steigenden Trinkwasserbedarf mit Zusatzwasser aus dem Bodensee zu decken. Heute versorgt die Bodensee-Wasserversorgung über ihre 183 Mitglieder insgesamt 320 Städte und Gemeinden mit etwa vier Millionen Einwohnern jederzeit und in ausreichender Menge mit bestem Trinkwasser aus dem Bodensee.

Das Wasser wird aus dem Überlinger See in etwa 60 Meter Tiefe dem Bodensee entnommen und mit sechs großen Pumpen bis in die circa 310 Meter höher gelegene Aufbereitungsanlage auf dem Sipplinger Berg gefördert. Dort wird das ohnehin schon gute Bodenseewasser mit Mikrosieb-, Ozon- und Filteranlagen zu einem Trinkwasser sehr hoher Qualität aufbereitet.

Die Kapazität der Förder- und Aufbereitungsanlagen beläuft sich auf etwa 9.000 Liter in der Sekunde; an einem Tag dürfen maximal 670.000 Kubikmeter Wasser dem Bodensee entnommen werden. Rund 1.700 Kilometer meist großkalibriger Rohrleitungen leiten das Trinkwasser bis in den äußersten Norden des Landes.

Heute gibt die Bodensee-Wasserversorgung an ihre Verbandsmitglieder etwa 130 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr ab. Mit dieser Aufgabenstellung ist sie der größte Wasserversorgungszweckverband in Deutschland.