Rohrschaden an Wasserleitung nahe Erlenbach – Reparaturarbeiten laufen

Stuttgart-Vaihingen, 12.10.2023 – Auf der Hauptleitung 1 des Zweckverbands Bodensee-Wasserversorgung wurde am 10.10.2023 nahe Erlenbach ein Rohrschaden festgestellt. Die Wasserversorgung in den betroffenen Städten und Gemeinden wurde vorübergehend umgestellt. Die Reparaturarbeiten laufen und dauern an.

Foto: Bodensee-Wasserversorgung

Foto: Bodensee-Wasserversorgung

In den betroffenen Städten und Gemeinden Bad Friedrichshall, Bad Wimpfen, Eberstadt, Erlenbach, Neckarsulm, Neuenstadt am Kocher, Oedheim und Untereisesheim wurde die Wasserversorgung vorübergehend umgestellt und die Bevölkerung zum Wassersparen aufgerufen. Die Versorgungssicherheit wird durch diese Maßnahmen gewährleistet.

Die Reparaturarbeiten an der Wasserleitung nahe Erlenbach laufen, können jedoch voraussichtlich nicht so schnell abgeschlossen werden wie zunächst geplant. Zum einen ist dies durch die Gegebenheiten vor Ort begründet, da Stabilisierungsarbeiten an einem in direkter Nähe befindlichen Gebäude länger andauerten; zum anderen aufgrund des Alters und Zustands der Leitung.

Mittels Baggerarbeiten wurde der Schadensbereich freigelegt und anschließend der schadhafte Bereich der Wasserleitung entfernt. Aktuell wird ein sogenanntes Passstück eingesetzt, um die Lücke zu schließen. Anschließend muss die Wasserleitung gespült werden. Dies nimmt mehrere Stunden in Anspruch. Danach wird die reparierte Leitung wieder regulär ins Netz eingebunden. Bis zur Inbetriebnahme wird weiterhin darum gebeten, den Wasserverbrauch möglichst zu reduzieren.

Ihre Ansprechpartnerin bei der Bodensee-Wasserversorgung:
Sarah Kreidler, Pressesprecherin
Telefon +49 711 973-2204
E-Mail: UK@bodensee-wasserversorgung.de

Weitere Informationen über die Bodensee-Wasserversorgung

Am 25. Oktober 1954 gründeten 13 Städte und Gemeinden den Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung, um den ständig steigenden Trinkwasserbedarf mit Zusatzwasser aus dem Bodensee zu decken. Heute versorgt die Bodensee-Wasserversorgung über ihre 183 Mitglieder insgesamt 320 Städte und Gemeinden mit etwa vier Millionen Einwohnern jederzeit und in ausreichender Menge mit bestem Trinkwasser aus dem Bodensee.

Das Wasser wird aus dem Überlinger See in etwa 60 Meter Tiefe dem Bodensee entnommen und mit sechs großen Pumpen bis in die circa 310 Meter höher gelegene Aufbereitungsanlage auf dem Sipplinger Berg gefördert. Dort wird das ohnehin schon gute Bodenseewasser mit Mikrosieb-, Ozon- und Filteranlagen zu einem Trinkwasser sehr hoher Qualität aufbereitet.

Die Kapazität der Förder- und Aufbereitungsanlagen beläuft sich auf etwa 9.000 Liter in der Sekunde; an einem Tag dürfen maximal 670.000 Kubikmeter Wasser dem Bodensee entnommen werden. Rund 1.700 Kilometer meist großkalibriger Rohrleitungen leiten das Trinkwasser bis in den äußersten Norden des Landes.

Heute gibt die Bodensee-Wasserversorgung an ihre Verbandsmitglieder etwa 130 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr ab. Mit dieser Aufgabenstellung ist sie der größte Wasserversorgungszweckverband in Deutschland.