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Die Vorteile des Bodensees

Groß und tief, kräftig durchströmt und gut geschützt - diese vier Eigenschaften machen den Bodensee zum idealen Trinkwasserspeicher. Und zudem ist er unerschöpflich.

Natürlich rein
Aus den meist unbesiedelten Höhenlagen der Alpen strömt sehr sauberes Schmelz- und Regenwasser in den See. Von Natur aus klar, schmackhaft und gesund.

Wasser im Überfluss
Der Alpenrhein liefert mit Abstand das meiste Wasser. Insgesamt 11,5 Milliarden Kubikmeter Wasser fließen jährlich in den Bodensee. Das ist hundertmal mehr, als die Bodensee-Wasserversorgung entnimmt. Bis zu 670 Millionen Liter darf die Bodensee-Wasserversorgung aufgrund internationaler Vereinbarungen täglich aus dem See entnehmen und dies bei der schier unfassbare Wassermenge von 50 Milliarden Kubikmeter Inhalt.

Kräftig durchströmt
Die ständige starke Durchströmung des Sees hat einen großen Vorteil: Sollten Schadstoffe in den See gelangen, würden sie zum einen bald wieder ausgespült, zum anderen werden sie so stark verdünnt, dass eine Gefahr für das Trinkwasser nahezu nicht vorstellbar ist. 

Gut geschützt
Kaltes Wasser ist schwerer als warmes Wasser. Dieser physikalischen Gesetzmäßigkeit folgt auch der Bodensee. Mit 254 m ist er so tief, dass sich eine stabile thermische Schichtung ausbilden kann. Diese Schichtung ist für Schadstoffe eine undurchdringliche Barriere; sie können praktisch nicht die Entnahmetiefe von 60 Metern absinken. So ist das dort entnommene Wasser gut gegen oberflächige Einflüsse geschützt und mit knapp 5 °C immer gut gekühlt.