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Wasserschutzgebiet

Zum Schutz der Wasserentnahme der Bodensee-Wasserversorgung wurde am 08.07.1987 durch Rechtsverordnung des Innenministeriums Baden-Württemberg und des Landratsamtes Bodenseekreis ein ca. 8,4 km² großes Wasserschutzgebiet ausgewiesen. Es schützt sowohl den Entnahmebereich der Bodensee-Wasserversorgung bei Sipplingen-Süßenmühle als auch die Entnahme des Stadtwerks am See bei Überlingen-Spetzgart. Dieses Wasserschutzgebiet ist das einzige Wasserschutzgebiet in Deutschland, das sich auch wasserseitig erstreckt.

Im Wasserschutzgebiet sind zahlreiche Handlungen und Einrichtungen verboten, die das Bodenseewasser im Bereich der Entnahmestelle gefährden können. So gelten Einschränkungen für die Landwirtschaft oder den Transport und die Lagerung wassergefährdender Stoffe. Seeseitig sind zum Beispiel motorbetriebene Boote im Bereich des Schutzgebietes verboten.

Rechtsverordnung für das Wasserschutzgebiet

Plan des Wasserschutzgebiets