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Wasserhärte

Die Härte eines Wassers wird bestimmt durch den Gehalt an gelösten Mineralien, die im Laufe des Versickerungsprozesses durch Boden und Gestein aufgenommen werden.

Zu den wesentlichen Härtebildnern gehören Calcium und Magnesium. Je mehr Calcium und Magnesium ein Wasser enthält, desto härter ist es. Natrium, Kalium, Sulfat und Hydrogencarbonat sind weitere Stoffe, die den Härtegrad mitbestimmen.

Die Härtegrade des Wassers

Bezeichnung          Grad deutscher Härte °dH        Calciumcarbonat in Millimol/Liter
Weich                    <  8,4 °dH                                < 1,5 mmol/L
Mittel                         8,4 … 14,0 °dH                       1,5 … 2,5 mmol/L
Hart                       > 14,0 °dH                               > 2,5 mmol/L

Die Härte des Trinkwassers ist kein Qualitätskriterium in der Trinkwasserverordnung. Sowohl besonders weiches als auch besonders hartes Wasser lässt sich bedenkenlos konsumieren.


Angaben des Versorgers
Laut Trinkwasserverordnung müssen Versorger einmal jährlich den Härtegrad des Wassers veröffentlichen. Innerhalb einer Gemeinde können unterschiedliche Härtegrade vorkommen, diese können sich im Laufe der Zeit ändern.
Die Bodensee-Wasserversorgung ist Vorlieferant von 320 Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg. Oft wird Bodenseewasser mit Wasser aus örtlichen Vorkommen gemischt. Sie erfahren den Härtegrad ihres Trinkwassers immer bei ihrem direkten Versorgungsunternehmen, also den Stadtwerken oder Gemeindeverwaltung.

Der Härtegrad des von der Bodensee-Wasserversorgung gelieferten Trinkwassers beträgt 1,61 mmol/L, entsprechend 9 °dH und somit Härtebereich mittel.

Wasch- und Reinigungsmittelgesetz