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Rechtsgrundlage

Die Bodensee-Wasserversorgung ist ein öffentlich-rechtlicher Zweckverband nach dem Gesetz über kommunale Zusammenarbeit (GKZ). Zweckverbände werden zumeist dann gebildet, wenn eine Aufgabe für eine Kommune allein zu umfangreich und teuer ist. Gemeinsam mit anderen Kommunen, die ähnlichen Bedarf haben, ist aber so manches machbar, was vorher unerreichbar erschien.

Das GKZ gibt für den Zweckverband den Rahmen vor, der dann von der Verbandssatzung ausgefüllt wird. Sie regelt verbandsspezifische Grundlagen wie zum Beispiel die Aufgabe des Zweckverbandes, Anzahl und Art der Verbandsgremien und Verbandsorgane oder auch das Umlagesystem.

Für die Entnahme des Trinkwassers aus dem Bodensee war ein formelles Genehmigungsverfahren erforderlich. In 3 Stufen (1958, 1964 und 1970) erhielt die Bodensee-Wasserversorgung vom Landratsamt Überlingen (heute Bodenseekreis) das Recht verliehen, bis zu 670.000 m³ Wasser pro Tag aus dem Bodensee zu entnehmen. Für das entnommene Bodenseewasser ist ein Wasserentnahmeentgelt zu bezahlen, dessen Höhe von der Landesregierung festgelegt wird.

Zum Schutz des Wasserentnahmebereichs vor Verunreinigungen o.ä. bestehen seit 1987 ein durch Rechtsverordnung festgesetztes Wasserschutzgebiet sowie eine Verbotszone.