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Wasserentnahmeentgelt

1988 wurde in Baden-Württemberg das Wasserentnahmeentgelt, der sogenannte Wasserpfennig, für die Entnahme von Grund- und Oberflächenwasser eingeführt. Es wird bis heute erhoben und auf den Wasserpreis aufgeschlagen. Mit dem Entgelt sollen Landwirte dafür entschädigt werden, dass sie sich bei der Bewirtschaftung ihrer Flächen innerhalb von Wasserschutzgebieten beschränken müssen. Die Mitglieder der Bodensee-Wasserversorgung hatten es in der Verbandsversammlung abgelehnt, dagegen Widerspruch und Klage einzureichen. 
Seit dem 1. Januar 2015 beträgt das Wasserentnahmeentgelt für die Bodensee-Wasserversorgung 8,3 Cent je 1.000 Liter. Seit der Einführung dieser Abgabe hat der Zweckverband insgesamt über 180 Millionen Euro an das Land Baden-Württemberg abgeführt.